Funktionelle Fitness vs. traditionelles Krafttraining

Funktionelle Fitness wird momentan als der neue Fitnesstrend gehandelt. Seinen Ursprung findet diese Trainingsform in der Physiotherapie, wo sie zu rehabilitativen Zwecken eingesetzt wird. In den USA stellt dieses spezielle Training im Spitzensport seit langem einen festen Bestandteil dar. Im Jahr 2006 fand das funktionelle Training erstmals durch die Deutsche Fußball Nationalmannschaft, welche dieses in ihr Trainingsprogramm integrierte, Beachtung. Seitdem greifen immer mehr Trainer auf die Methoden des sogenannten „Functional Trainings“ zurück.

Doch was genau ist das Besondere an Funktioneller Fitness und was unterscheidet sie von der traditionellen Herangehensweise?

Im Gegensatz zum traditionellen Training, welches meistens in einem Fitnessstudio an Kraft- und Ausdauergeräten durchgeführt wird, kann das funktionelle Training zu jeder Zeit und überall durchgeführt werden. Zum Einsatz kommen hauptsächlich Übungen, die das eigene Körpergewicht oder Geräte, wie Kettlebells, Sandbags oder Slingtrainer nutzen um Übungen durchzuführen bei denen mehrere Muskeln gleichzeitig trainiert werden. Kurze Belastungszeiten von 15 bis maximal 45 Minuten führen bereits zu den gewünschten Trainingszielen. Bei vielen Übungen werden Kraft und Ausdauer zeitgleich trainiert. So wird das Herzkreislaufsystem stark beansprucht und die hierdurch verursachten hohen Herzfrequenzraten erhöhen den Kalorienverbrauch.

Funktionelle Fitness in Aktion

Funktionelle Fitness überzeugt zudem mit seiner Übertragbarkeit in den Alltag. Viele Übungen, wie die Kniebeuge, das Kreuzheben oder der Farmerswalk lassen sich im Alltag, beispielsweise beim Heben und Tragen eines Wasserkastens, wiederfinden. Die Alltagstauglichkeit dieser Trainingsform ist somit enorm. Die Trainierenden merken schnell, dass sie kräftiger und ausdauernder bei dem Erledigen von Alltagsaufgaben werden. Athleten werden schnellkräftiger, flexibler und weniger anfällig für Verletzungen.

Das traditionelle Training hingegen, beruht auf einem isolierten Training einzelner Muskeln. Vor allem Personen, die viel Muskelmasse und Volumen aufbauen und zugleich über definierte Muskelkonturen verfügen wollen, sind an die klassische Herangehensweise gebunden. Durch die Vielzahl an Muskeln, die isoliert an verschiedenen Geräten trainiert werden müssen, stellen Verweilzeiten im Fitnessstudio von einer Stunde und länger die Regel dar. Da es im Alltag nur selten Situationen gibt, in denen Muskeln einzeln benutzt werden, fehlt es dem traditionellen Training an Übertragbarkeit in den Alltag.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass funktionelle Fitness optimal für Jeden ist, der seinen Alltag effizienter bewältigen, oder sein Körpergewicht dauerhaft reduzieren will. Auch beruflich stark eingespannte Personen, welche nicht die Zeit finden ein Fitnessstudio zu besuchen, profitieren von dieser Trainingsform enorm. Auch Spitzensportler ergänzen ihr individuelles Sportartentraining durch ein funktionelles Training und verbessern so ihre allgemeine Fitness und sportliche Leistung. Lediglich bei Sportarten, die das Ziel haben Muskeln und deren besonders starke Ausprägung gezielt zu präsentieren (Bodybuilding, Figur Fitness), stößt das funktionelle Training an seine Grenzen.

Bei der Wahl des passenden Trainingsansatzes, muss zuerst die Frage der zu erreichenden Ziele beantwortet werden. Die momentane Entwicklung der Fitnessbranche vollzieht einen Wandel und setzt immer mehr auf Angebote zur Verbesserung der Funktionellen Fitness.

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