Kraft frisst Fett - Olivia Walus

Kraft frisst Fett!

Kraft frisst Fett!

Viele sind immer noch der Meinung, dass man nur durch gleichmäßigen extensiven Ausdauersport seinen „Traumkörper“ erreicht. Dies ist allerdings ein Irrglaube.

Die Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining, sowie eine eiweißreiche Ernährung sind der Schlüssel zum Erfolg. Im folgenden Artikel lege ich den Fokus vor allem auf die Trainingskomponenten.

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Das Prinzip ist ganz einfach: Der Muskel wandelt chemisch gespeicherte Energie aus freien Fettsäuren, Proteinen und Kohlenhydraten in mechanische Energie um. Je mehr Muskeln wir also haben, desto mehr Energie verbrauchen wir in Form von Kalorien. Entsprechend ist der Schlüssel zum Erfolg mehr Muskelmasse aufzubauen.

Der Kalorienverbrauch unseres Körpers setzt sich nämlich aus dem so genannten Grundumsatz und dem Leistungsumsatz zusammen. Der Grundumsatz ist die Kalorienmenge, die unser Körper in Ruhe und allein zum Erhalt seiner Funktionen benötigt (Atmung, Verdauung, etc.). Dieser Wert hängt nicht nur von Größe, Gewicht, Geschlecht und Alter ab, sondern wird auch von der Größe der Muskelmasse bestimmt. Der Leistungsumsatz wird hingegen von unserer Bewegung bestimmt. Wenn wir also beide Werte steigern, erhöhen wir unseren Kalorienverbrauch. Das bedeutet: Selbst im Schlaf und ohne bewusste körperliche Aktivität verbrennt der Körper mehr Kalorien. Der Grundumsatz eines Erwachsenen beträgt im Durchschnitt 1 kcal pro Kilogramm Körpergewicht und Stunde. Jedes Kilo Muskulatur verbrennt am Tag etwa 100kcal.

Fettverbrennung vs. Fettabbau

Dies spielt auch eine Rolle wenn man abnehmen, also Körperfett abbauen, will. Körperfett ist im Grunde nichts anderes als gespeicherte Energie. Der Körperfettanteil steigt also, wenn man lange Zeit mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht. Möchte man Fett reduzieren, bedeutet dies also im Umkehrschluss, dass man mehr Energie verbrauchen sollte als man zu sich nimmt. Denn der Körper bedient sich während der Belastung erst dann so richtig an den „Fettpölsterchen“, wenn die durch die Nahrung aufgenommene Energie verbraucht ist.

Zudem benötigt der Körper nach intensiven Trainingseinheiten eine Weile, um wieder in den „Normalzustand“ zu gelangen. Hier rückt der sogenannte Nachbrenneffekt in den Fokus. Er beschreibt eine erhöhte Stoffwechselaktivität nach intensiven Belastungen. Hierdurch wird unsere Fettverbrennung beschleunigt und es werden auch noch nach dem Training mehr Kalorien als üblich verbrannt. Intensives Krafttraining provoziert im Vergleich zu gleichmäßigem extensiven Ausdauertraining einen bis zu 80% höheren Nachbrenneffekt. Bis zu drei Tage nach dem intensiven Trainingsreiz benötigt der Körper, um seine Homöostase wiederherzustellen, also wieder in den „Normalzustand“ zu kommen.

Benutzen wir unsere Muskulatur also regelmäßig intensiv, wirkt sich dies auf die physischen Prozesse im Körper positiv aus. Im Gegensatz dazu greifen Diäten ohne begleitendes Krafttraining unseren Körper an. Wir verlieren zwar an Fett, allerdings auch an wertvoller Muskelmasse, da der Körper zusätzlich auf Eiweiße zur Energiegewinnung zurück greift.

Deshalb Vorsicht: Eine richtige und ausgewogene Ernährung spielt ebenfalls eine sehr große Rolle.

Erinnern wir uns: Protein ist der wesentliche Baustoff des Körpers. Entsprechend bedarf es einer konstanten und ausreichenden Eiweißzufuhr, um Muskeln, Gewebe und Immunsystem zu reparieren, zu erhalten und aufzubauen. Wenn nicht genug Eiweiß und Energie aufgenommen wird, beginnt der Körper seine Muskulatur zu verbrennen. Um dauerhaft abzunehmen und um unsere „Traumfigur“ zu bekommen, reicht Laufen alleine also nicht aus. Die besten Ergebnisse erzielen unsere Kunden im move-better Institut durch intensives Krafttraining ergänzt durch Intervalltraining sowie eine LowCarb- Ernährung. Also, ran an den Speck!

Eure Olivia

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