Land Paddling - Jens Pilkahn

Neuer Trendsport – „Land Paddling“

Ein neuer Trendsport aus Amerika hat nun auch Deutschland erreicht. „Land-Paddling“ oder „Land-Paddeln“ heißt der neue Sport.

Was ist Land Paddling?

Für das Land Paddling benötigt man ein Longboard oder Hamboard und einen langen Stab, an dem an einem Ende ein Gummistempel befestigt ist.

Ein Longboard oder ein Hamboard sind größere Skateboards.

Durch die Beine und durch Abdruck des Stabes wird das Longboard angetrieben und man erreicht auf gerader Strecke schnell eine Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h. Und kann somit Distanzen von 30 km gut erreichen.

Seit 2011 beschäftige ich mich mit diesem Funsport. Von der Firma Kahuna Creations testete ich das erste Paddle, kurz darauf das Paddle der Firma Sk8pole und mein Interesse begann immer mehr für den Sport zu wachsen.

Das Schöne an dem Sport ist, dass enorm viele Muskelgruppen und die Koordination dabei trainiert werden. Longboards sehen optisch natürlich stark wie ein Skateboard aus, jedoch ist die Stabilität wesentlich höher und mit Hilfe des Stabes ist das Gleichgewicht auch für Anfänger leicht zu halten. Ich habe einen Land-Paddling Staffellauf in einer Schule durchgeführt und die Schüler sind alle mit Spaß ins Ziel gerollt.

Preislich startet ein Set ungefähr bei 200 €. Je nach Longboard kann man aber natürlich auch dort schnell an die 1000€ ausgeben.

Unterschiede bei den Paddles

Nennenswerte Paddles gibt es nur von der Firma Sk8tepole und Kahuna Creations.

Kahuna Creations setzt auf die sogenannte Blade, ein Halbmondförmiger Stopper, der auf dem Boden kaum rutscht und ebenfalls durch seine Form für eine gute Kraftübertragung sorgt.

Sk8pole hat ein anderes System. Es ähnelt eher dem Fuß einer Krücke. Das gute an diesem System ist, dass der Stoß auf dem Boden leicht abgefedert wird und trotzdem genügend Grip auf dem Boden hat.

Unterschiede Longboards

Ein Longboard ist etwa 100-120cm lang. Ein Hamboard sieht fast schon eher aus wie ein Surfboard und ist meistens 150 cm lang und wesentlich breiter, aber dafür recht schwer. Bei Longboards unterscheiden sich die Formen je nach Anwendungsbereich. Ob Longdistance, Cruiser, Freestyle, Downhill und Dancer. Für das Land Paddling eignen sich Longdistance sowie Cruiser sehr gut.

Hier ist ein Video mit einem „Hamboard“ und einem Sk8pole aus Carbon.

Bei Regen oder nassem Untergrund sollte man lieber nicht Paddeln. Da nicht nur das Material darunter leidet, sondern auch weil Fahrbahnen sehr rutschig werden können.

Training zur Verbesserung beim „Paddeln“

Ich trainiere sehr gerne mit dem Blackthorn Rowstick. Dieser lässt sich optimal nutzen um die Paddelbewegung zu simulieren und zu trainieren.

Anbei eine Fotoreihe einer Übung, in der ich im Wechsel den Rowstick seitlich an meinem Körper vorbeiziehe mit dem Fokus auf einen fixierten und stabilen Oberkörper. Diese Übung beansprucht vorrangig den Trizeps, die hintere Schulter und den breiten Rückenmuskel.

Bist Du bereits auch schon mal auf einem Longboard gestanden und konntest Dein Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen? Hinterlasse mir Deine Antwort gerne als Kommentar.

3 Antworten
  1. Elmar
    Elmar says:

    Ja, auf dem Longboard habe ich schon gestanden. Ich habe sogar eins… und mich erst ein mal so richtig damit hingelegt. Macht der Stab das Ganze nicht eher noch schwieriger?

  2. Jens Pilkahn
    Jens Pilkahn says:

    Im Gegenteil. Der Stab sabilisiert. Wenn man sich noch nicht auf dem Longboard sicher fühlt kann man sich allein durch das Paddeln fortbewegen und erstmal das Gleichgewicht auf einem rollenden Longboard lernen

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