Nie mehr Morgenmuffel - So kommst Du morgens am besten aus dem Bett

Nie mehr Morgenmuffel! So kommst Du morgens am besten aus dem Bett

Geht es euch auch so, dass die dunkle kalte Jahreszeit seinen Tribut zollt. Morgens aus dem Bett zu kommen fällt im Herbst und Winter noch schwerer. Dabei sollte es eigentlich so sein, dass man von alleine aufwacht und sofort Energie hat. Naja, zumindest nach einigen Minuten.

Bei vielen Menschen ist das überhaupt nicht der Fall. Hier braucht der Kreislauf, und anscheinend auch der Stoffwechsel, erst einmal ein gewisse Zeit bis er richtig arbeitet. „Frühestens nach dem ersten Kaffee,“ behaupten einige Menschen erst voll funktionstüchtig zu sein. Aber warum ist das so?

Nie mehr Morgenmuffel - So kommst Du morgens besser aus dem Bett

Nun ja, dazu gibt es viele Erklärungen. Denn hier spielen einige Faktoren hinein.

  • Zum Einen spielt der Schlaf eine wichtige Rolle. Kannst Du behaupten, dass Du durchschläfst? Schläfst Du schnell ein, wenn Du zu Bett gehst?
    Sollte das nicht der Fall sein, kannst Du mit einfachen Änderungen wie der Zufuhr von ausreichend Magnesium und der Vermeidung grellen, kalten Lichts vor dem Zubettgehen Abhilfe schaffen. Siehe hierzu außerdem den Tutorial Thursday 48.
  • Ein weiterer Faktor ist Dein Hormonhaushalt. Das fällt jetzt auch in das Gebiet des Schlafens, aber besitzt Du ausreichend Serotonin und damit Melatonin? Hierbei handelt es sich um enorm wichtige Neurotransmitter, die uns entspannen und regenerieren lassen. Ohne Melatonin erreichen wir zum Beispiel auch nicht die Tiefschlafphase. Was könnte also ein Grund für einen Mangel sein? Vielleicht nimmst Du nicht ausreichend Inositol zu Dir? Dieser Stoff zählt zu den B-Vitaminen und bildet den Rohstoff unter anderem für das genannte Serotonin. Versuche also ausreichend B-Vitamin über die Nahrung aufzunehmen. Inositolhaltige Lebensmittel sind zum Beispiel:
    • Weizenvollkornbrot
    • Weiße Bohnen
    • Cantaloupe-Melone
    • Orangen
  • Nie mehr Morgenmuffel - So kommst Du morgens besser aus dem Bett - Melone

  • Wie sieht es mit dem Dopaminspiegel aus? Dopamin ist ein enorm wichtiger Neurotransmitter, der hauptsächlich aktivierende Wirkungen hat und unsere Motivation und Antrieb beeinflusst. Er spielt eine Rolle in der Herstellung von Adrenalin und ist quasi Gegenspieler des oben genannten Serotonins. Wir brauchen Dopamin für unsere Gehirnleistung und muskuläre Arbeit. Wie kann ich jetzt also gewährleisten, dass mein Körper ausreichend davon produziert? Ganz einfach: Achte darauf, dass Du ausreichend Protein zu Dir nimmst! Dopamin braucht die Aminosäure Tyrosin als Grundlage.
    Tyrosinhaltige Lebensmittel sind zum Beispiel:

    • Fleisch
    • Fisch
    • Ei
    • Kürbiskerne
    • Erbsen
    • Walnüsse
  • Nie mehr Morgenmuffel - So kommst Du morgens besser aus dem Bett - Nüsse

  • Als nächste Stellschraube solltest die Bewegung betrachten. Denn wenn Du Deine Muskeln trainierst, trainierst Du auch deinen Stoffwechsel. Die Energiebereitstellung in den Zellen wird verbessert und die schnell verfügbaren Energiespeicher vergrößert. Zusammen mit einer ausgewogenen Ernährung sorgt dies für einen konstanten Blutzuckerspiegel. Somit ist sichergestellt, dass Du eigentlich ausreichend Energie beim Aufwachen hast. Denn auch vor dem Frühstück solltest Du in der Lage sein dich leicht körperlich zu betätigen ohne in ein Energieloch zu fallen. So war es schließlich auch bei unseren Vorfahren: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
  • Vermeide Stress!
    Stress ist grundsätzlich ja mal nichts Schlechtes. Wenn er allerdings chronisch wird, führt er dazu, dass Deine Nebennierenrinde schnell überfordert wird. Sie ist aber unerlässlich für die Hormonproduktion von Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Diese Hormone erhöhen dein Energielevel und wirken hauptsächlich aktivierend. Schüttet Deine Nebennierenrinde aber dauerhaft zu viel davon aus, kann sie ermüden. Das Resultat ist Antriebslosigkeit und Energiemangel. Abhilfe kann hier zum Beispiel Himalaya Ursalz schaffen. Es nährt die Nebennierenrinde und liefert wichtige Nährstoffe.
  • Nie mehr Morgenmuffel - So kommst Du morgens besser aus dem Bett - Paprika

  • Abschließend solltest Du Deinen Basen-Säure-Haushalt betrachten. Nachts sinkt der PH-Wert im Körper (= der Körper wird sauer). Das ist völlig natürlich und auch gut so. Morgens sollte er sich allerdings wieder in Richtung basisch bewegen. Tut er dies nicht, ist der Energiestoffwechsel in der Zelle gestört. Hieraus kann also auch die genannte Antriebslosigkeit resultieren. Konsumiere also am besten morgens als erstes basische Lebensmittel. Zitrusfrüchte eignen sich hierfür hervorragend. Weitere basische Lebensmittel sind:
    • Obst und Gemüse!
    • Punkt!!!

Du merkst also, dass man mit einzelnen kleinen Änderungen im Ernährungsverhalten und Lifestyle sicherstellen kann, dass der Körper optimal versorgt ist. Du merkst es dann daran, dass Du morgens zu Deiner regulären Zeit ganz von alleine aufwachst und eigentlich sofort loslegen kannst.

Abschließend muss ich natürlich noch erwähnen, dass es noch viele weitere Faktoren gibt, die beeinflussen, wie energiegeladen wir morgens aus dem Bett springen. Aber ich muss ja, glaube ich, nicht erwähnen, dass es sich lohnt die oben genannten Sachen einfach mal eine Zeit lang auszuprobieren, denn der ganze Tag gestaltet sich einfach schöner, wenn man ihn schon richtig startet.

In diesem Sinne,
get functional!
Euer Fabien

1 Antwort
  1. Ben Menges
    Ben Menges says:

    Hallo Fabien,

    tolle Zusammenstellung. Beim Schlaf kommt wirklich viel zusammen. Die mentale Seite ist ja auch extremst wichtig. Wer da gerade schwere Probleme hat, der wird auch schwieriger einschlafen können.
    Meditation kann hier Abhilfe schaffen!

    Gruß,
    Ben

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