Tutorial Thursday 29 - Sport im Büro

Fitness im Büroalltag. Eine Kurzanleitung mit Bildern.

Tutorial Thursday #29 zeigt Dir die 3 wichtigsten Übungen für mehr Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz

Die meisten von uns kennen es wahrscheinlich: Den ganzen Tag herumsitzen und auf einen Bildschirm starren ist ganz schön anstrengend und auf Dauer auch nicht gesund. Nicht umsonst heißt es, Sitzen ist das neue Rauchen. Knapp über die Hälfte aller Jobs in Deutschland sind Bürotätigkeiten. Hier wird stundenlang in ein und der selben Position verharrt, die Arme in eine leichte Vorhalte gestreckt und der Rücken gerundet oder überstreckt. Wenn der Chef jetzt nicht gerade voll „Öko“ drauf ist und höhenverstellbare Schreibtische zur Verfügung stellt oder eine Masseurin für die täglichen zehn Minuten Entspannung engagiert, sind die Probleme häufig schon vorprogrammiert. Viele Büro-Menschen klagen schon nach kurzer Zeit über Rücken und Gelenkschmerzen, Verspannungen und Kopfschmerzen. Wie soll man da noch produktiv sein?

Es geht auch anders!

Wenn Du zum Beispiel diese drei Übungen in deinen Büroalltag einbaust, kannst du mehr erreichen:

1. Als erstes solltest Du dafür sorgen, dass die Rücken-, Schulterblatt- und Nackenmuskulatur aktiviert wird. Hierzu kannst Du im Stand 1-2 Minuten lang die Schultern aktiv nach hinten unten bewegen. So als wolle man seine Schulterblätter in die hinteren Hosentaschen stecken. Führt man diese Bewegung mehrmals kontinuierlich durch, gleicht sie dem Schulterkreisen rückwärts. Dies wird Dir auf lange Sicht helfen aufrechter, und damit deiner Anatomie entsprechend zu stehen oder zu sitzen.

2. Danach kannst du diesen Effekt noch unterstützen indem du deine Brust- und vordere Schultermuskulatur aufdehnst. Hierbei kann ein aeroSling Sling Trainer behilflich sein. Du kannst aber auch die Wand benutzen.
Diese Übung solltest du 15-20 Sekunden halten und so oft wiederholen wie du möchtest.

3. Als drittes solltest Du deine Bauchmuskulatur aktivieren. Diese ist sehr wichtig für einen guten Stand und hat einen enormen Einfluss auf unsere Sitzhaltung, denn sie hält das Becken in der richtigen Position. Ab und zu mal aufzustehen und in eine Plankposition zu gehen kann hier Abhilfe schaffen. Stelle Dir vor Du möchtest den Bauchnabel innen auf die Lendenwirbelsäule ziehen. 20-30 Sekunden reichen schon. So konzentriert man sich nochmal auf den Körperkern und rüttelt die Bauchmuskeln wach. Danach solltest Du zu aller erst im Stand die perfekte Körperposition einnehmen. Spanne die Gesäßmuskulatur an, richte somit das Becken auf und fixiere es mit der Bauchmuskulatur. Danach entspannst Du den Po wieder und setzt dich auf beide Sitzhöcker.

So wird der Büroalltag schön abwechslungsreich. Denn wenn man schon lange Zeit sitzen muss, sollte man dies möglichst ökonomisch gestalten und öfter mal die Position ändern. Oder stehst du nicht auf Veränderungen?

In diesem Sinne,
get functional!
Euer Fabien

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