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Würze dein Essen und werde leistungsfähiger. Wir sagen wie.

„Einmal mit scharf bitte!“

Warum das Würzen wichtig ist, und dass dies nicht immer nur Schärfe bedeutet, erklärt Dir der Tutorial Thursday.

„Es ist wie das Salz in der Suppe,“ hört man redegewandte Leute immer sagen. Gewürze gelten seit jeher als wertvoll und verfeinern nahezu jedes Gericht in Sekunden. Sie waren schon immer kostbares Handelsgut und begehrt von Ost bis West. Nicht nur Sterneköche sondern auch Otto-Normal-Essens-Zubereiter schwören auf die richtigen Zutaten. Aber geht es hierbei wirklich immer nur um den Geschmack? Nein!

Tutorial Thursday 57 - Warum Du Dein Essen würzen solltest

Klar, wir alle wissen, dass die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Gesundheit und der sportlichen Leistungsfähigkeit spielt. Aber das betrifft eben nicht nur die reinen Lebensmittel, sondern auch die Gewürze. Es ist allseits bekannt, dass bestimmte Gewürze eine enorm hohe gesundheitliche Wirkung haben. Pfeffer, zum Beispiel, wirkt stimulierend, Ingwer unterstützt die Abwehrkräfte bei viralen Infekten und Zimt hat antibakterielle Wirkungen. Nicht umsonst findet man in jahrhundertealten Aufzeichnungen Heilpflanzen, Kräuter und Gewürze wie die oben genannten beschrieben. Egal ob dermal (also auf der Haut) oder oral angewandt, die Samen, Blüten, Blätter oder Wurzeln einiger uralter Pflanzen können regelrechte Wunder wirken.

Nicht nur wer gesund werden sondern dies auch bleiben möchte, sollte regelmäßig Gewürze zu sich nehmen. Deshalb möchten wir Euch heute ein Gewürz besonders näher bringen:

Das Kurkuma

Tutorial Thursday 57 - Gewürze - Kurkuma
„Curcuma longa roots“ von Simon A. Eugster – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Curcuma_longa_roots.jpg#/media/File:Curcuma_longa_roots.jpg

Noch nie gehört? Kurkuma (Curcuma longa) ist eine ca. ein Meter hohe Pflanze aus Indien, gehört zur Familie der Ingwergewächse und zeichnet sich durch seinen bitter-scharfen Geschmack und seine stark gelbe Farbe der Wurzel aus. Es ist Hauptbestandteil des indischen Currypulvers, wird aber auch als Färbemittel für Lebensmittel eingesetzt.

Kurkuma wird seit Jahrtausenden in der fernöstlichen Küche, aber auch in der traditionellen Heilkunde verwendet. Grund dafür ist seine enorm entzündungshemmende Wirkung. Hauptwirkstoff sind die Curcuminoide Curcumin, Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin. Die Wurzel enthält ausserdem ungefähr 6% ätherische Öle, Kaffeesäure, Kaffeesäurederivate und Ferulasäure. Diese Stoffe sind der Grund, weshalb es antimikrobiell (gegen Mikroorganismen), antineoplastisch (gegen Tumore), antiarthritisch und entzündungshemmend wirkt.

Der hohe Gehalt an diesen Antioxidantien sorgt dafür, dass entzündliche Stoffe im Körper entschärft und Entzündungen somit vorgebeugt, gemindert oder beseitigt werden. Vor allem Studien mit Arthrose-Patienten haben dies bestätigt. Dies legte auch die Vermutung nahe, dass die Hemmung jeglicher Entzündung ebenso Ursache der krebshemmenden Wirkung der Wurzeln sei. Da gilt es aber noch weiter zu erforschen.

Ebenso konnten einige Studien zeigen, dass Kurkuma die Magensaftproduktion anregt und somit verdauungsfördernd ist.

Tutorial Thursday 57 - Gewürze

Stichwort Verdauung: Leider ist die Bioverfügbarkeit, also die Aufnahme des Curcumins in den Körper, eher schlecht. Somit sind entweder hohe Mengen oder eine gewisse Regelmäßigkeit von Nöten. Das leichte Erhitzen in Öl und/oder die Einnahme in Kombination mit schwarzem Pfeffer verbessert zudem die Verfügbarkeit.

Die Devise lautet also: Ruhig öfter zum Inder um die Ecke essen gehen oder zuhause regelmäßiger zum Currypulver greifen. Kurkuma ist fast überall als Pulver erhältlich und passt hervorragend zu Reis-, Kartoffel- oder Gemüsegerichten. Um Frische und Qualität zu gewährleisten, empfiehlt sich der Kauf in seiner ursprünglichen Wurzelform. Denn auch in seiner reinen Form lässt es sich wunderbar verzehren: Als Zusatz in Tees oder in Joghurt gerührt. Einfach die Wurzel an einer Rohkostreibe oder im Mörser zerkleinern und dem gewünschten Gericht beifügen.

Zusammen mit weiteren Maßnahmen gegen Entzündungen in Deinem Körper hast Du hiermit ein völlig natürliches, nebenwirkungsfreies Mittel für optimale physische Performance. Denn jede Entzündung raubt dem Körper Energie und bremst den Power-Output! Und gut schmecken tut es dabei auch noch.

Einen kleinen Tipp für einen natürlichen Trainingsbooster habe ich auch noch für Euch:

Einfach folgende Zutaten in ein Glas warmes Wasser rühren und eine halbe Stunde vor dem Training trinken:

  • eine Teelöffelspitze fein gemahlener schwarzer Pfeffer
  • einen gestrichenen Teelöffel gemahlener Zimt
  • 2g L-Arginin (die reine Aminosäure)

In diesem Sinne,
get functional!
Euer Fabien

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